Die ADDITIVEN ARBEITEN sind Werkkomplexe, die sich aus mehreren Bildtafeln, in Öl auf Leinen gemalt, zusammensetzen. Es liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Bild immer nur einen Ausschnitt eines größeren Ganzen zeigt.
Jeder Werkkomplex besteht aus einer wachsenden Anzahl von Bildtafeln,
die zusammengesetzt einem größeren Bildzusammenhang dienen. Jedoch hat auch jede Bildtafel als Unikat unabhängig Bestand und kann als solches das Bildgefüge verlassen.
Oft entstehen die Arbeiten über Jahre,- so ist die Arbeit "Turmbau" seit 1989 auf über 600 Teile gewachsen.
Die Anzahl der Einzelelemente und die Größe der jeweiligen Arbeit sind also variabel und bieten Spielraum, die Arbeit in räumliche Gegebenheiten einzufügen. Die Platzierung der Bilder im (Ausstellungs-) Raum ist Teil der Arbeit, -sie werden installiert.

Die ADDITIVEN ARBEITEN tragen die Idee, das Einzelne sowohl als Teil einer Masse darzustellen, als auch mit malerischen Mitteln in die Details des Einzelnen vorzudringen und seine Individualität herauszustellen, in den ganzen Raum.